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Ernährung 5 Min. Lesezeit · 29.06.2026

Magnesium für Sportler: brauchst du es?

Wadenkrämpfe nachts, schlechter Schlaf, ständige Müdigkeit? Magnesium ist oft im Spiel – aber nicht immer die Lösung.

Was Magnesium im Körper macht

Magnesium ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt – von der Energiegewinnung über die Muskelkontraktion bis zur Nervenfunktion. Sportler verlieren über Schweiß zusätzlich Magnesium, und ein höherer Stoffwechsel bedeutet höheren Bedarf. Kein Wunder, dass es zu den beliebtesten Supplements gehört.

Mangel erkennen

Typische Anzeichen sind Muskelkrämpfe (besonders nachts), Lidzucken, innere Unruhe und schlechter Schlaf. Sicher ist das aber erst mit einem Blutbild – viele Symptome haben andere Ursachen. Wer abwechslungsreich isst (Nüsse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse), deckt oft schon viel ab.

Wann ergänzen – und wie

Eine Ergänzung von 200 bis 400 mg pro Tag ist für die meisten sicher und sinnvoll, wenn die Ernährung Lücken hat oder du viel schwitzt. Am besten abends, da Magnesium beim Entspannen und Einschlafen hilft. Gut verträglich sind Verbindungen wie Citrat oder Bisglycinat. Bei Nierenproblemen vorher ärztlich abklären.

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